Fazit zur „Freiheit für Ursula Haverbeck“ Kampagne

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Heute Vormittag wurde Ursula Haverbeck endlich nach zweieinhalb Jahren Gesinnungshaft freigelassen. Ursula wurde weder begnadigt, noch wurde ihr zugebilligt, dass sie nur die üblichen zwei Drittel der Gesamtstrafe absitzen muss.

Ihre Freilassung ist Grund genug ein Fazit zu der Kampagne „Freiheit für Ursula Haverbeck“ zu ziehen.

Alles hat einen Anfang

Als Ursula am 7. Mai 2018 von der Polizei zu Hause abgeholt wurde und anschließend ihre Haft antreten musste, war ganz Deutschland empört, dass das System wirklich eine 89 – jährige Dame einkerkern lässt.

Bereits drei Tage nach der Inhaftierung demonstrierten daher auch 500 Deutsche in Bielefeld und forderten lautstark „Freiheit für Ursula Haverbeck“.

Ihre Inhaftierung und die darauffolgende Demonstration waren der Startschuss für eine partei- und organisationsübergreifende Kampagne, die es in diesem Ausmaß noch nie in der Bundesrepublik gegeben hat.

Solidaritätsaktionen im Inland

Hierzulande fanden bundesweit in mindestens 46 Städten verschiedene Solidaritätsaktionen für ihre Freilassung statt, beispielsweise in Dortmund, Kerpen, Dresden, Hamm, Bergheim oder Bielefeld.

Die gesamte Anzahl an Städten, in denen Aktionen zur Freilassung von Ursula Haverbeck durchgeführt wurden, wird aber deutlich höher liegen. Bei den genannten 46 Städten handelt es sich lediglich um Städte, aus denen Einsendungen auf dieser Internetseite zu der Kampagne veröffentlicht wurden.

Neben vielen einzelnen Aktionen und Demonstrationen direkt nach der Inhaftierung von Ursula Haverbeck gab es zusätzlich noch größere Geburtstagsdemonstrationen in den Jahren 2018 und 2019 in Bielefeld, an denen 2018 rund 500 und 2019 immerhin 300 Personen teilnahmen.

Ursula Haverbeck tritt zur Europawahl 2019 an

2019 schaffte es die Partei DIE RECHTE Ursula Haverbeck zur Europawahl zu nominieren. Die 4.000 benötigten Unterstützungsunterschriften konnten zusammen mit den Wahlunterlagen rechtzeitig beim Bundeswahlleiter eingereicht werden.

Ursula Haverbeck war damit nicht nur Deutschlands älteste Gefangene, sondern auch Deutschlands erste Gefangene, die zu einer Wahl aus dem Gefängnis heraus antrat.

Leider kamen immer wieder Stimmen auf, die behaupteten, dass Ursula Haverbeck bei einem erfolgreichen Einzug in das EU-Parlament nicht aus dem Gefängnis freigelassen würde.

Die Partei DIE RECHTE ließ daraufhin extra zwei unabhängige Gutachten von Juristen erstellen, welche auch zu dem Ergebnis kamen, dass Ursula Haverbeck sehr wohl aus dem Gefängnis freikommen kann.

Es bestand somit die einzigartige Möglichkeit, eine Gefangene durch den Einzug in ein Parlament, zumindest teilweise, freizubekommen.

Durch den Antritt von Ursula Haverbeck zur Europawahl konnte nochmals mit besonderen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Wahlplakaten, einem Werbespot in Rundfunk und Fernsehen, sowie Flugblattaktionen und öffentliche Versammlungen auf ihr Schicksal und ihre Inhaftierung hingewiesen werden.

Ursula Haverbeck bekam bei der Europawahl immerhin knapp 25.000 Stimmen, die aber leider nicht für den Einzug in das EU-Parlament ausreichten.

Solidaritätsaktionen im Ausland

Natürlich solidarisierte sich auch das Ausland mit Ursula Haverbeck.

So wurde ihr in Abwesenheit der internationale „Robert-Faurisson-Preis“ in Frankreich verliehen. Der Rechtsanwalt Wolfram Narath nahm diesen stellvertretend für Ursula Haverbeck entgegen.

Auch mehrere Aktionen, bei denen die Freilassung von Ursula Haverbeck gefordert wurde, fanden im Ausland, beispielsweise in Frankreich, statt.

Selbst im fernen Japan zeigte man sich solidarisch mit der inhaftierten Ursula Haverbeck.

Die Flut an Briefen, Blumenoffensive und das Leben im Gefängnis der Bundesrepublik

Schon zu Beginn der Inhaftierung von Ursula Haverbeck wurde die JVA Bielefeld mit einer noch nie dagewesenen Situation konfrontiert, welche den Verwaltungsapparat des Gefägnisses ins Straucheln brachte. So bekam die bekannteste Gefangene der BRD Unmengen an Briefen und Solidaritätsbekundungen aus aller Welt, welche von der JVA in Körben in die Zelle getragen werden musste.

Zwar sank die Zahl an Zusendungen im Laufe der Jahre, aber dennoch blieben die Zuschriften durchweg unvergleichbar hoch.

Neben dem zahlreichen Postverkehr wurde im September 2019 eine „Blumenoffensive“ gestartet, welche einige Unterstützer von Ursula Haverbeck ins Leben gerufen hatten. Diese „Blumenoffensive“ hatte hauptsächlich die Aufgabe, der Inhaftierten eine Freude zu bereiten und das triste Leben in Gefangenschaft durch Blumensträuße wenigstens ein bisschen zu verschönern.

Schlussendlich wurden so viele Blumensträuße in die JVA geliefert, dass diese nicht mehr in die Zelle von Ursula passten, und man eine gesonderte Vereinbarung mit der liefernden Gärtnerei treffen musste, um die Anzahl der Lieferungen zu regulieren.

Regelmäßig erschienen zudem Berichte, Artikel oder Briefe von Ursula Haverbeck auf dieser Sonderseite zur Freiheitskampagne. Diese beschäftigten sich mit aktuellen politischen Themen oder einfach nur mit dem Leben und den Problemen als älteste Gefangene dieser Republik.

Ursula Haverbeck im Pressespiegel

Bereits vor der Inhaftierung sorgte unsere Ursula mit ihren Meinungsäußerungen und ihren Gerichtsverfahren regelmäßig für Schlagzeilen in der nationalen, aber auch in der internationalen Presse.

Natürlich überschlugen sich in den Medien umso mehr die Meldungen bei ihrer Inhaftierung. Auch ihr Antritt zur Europawahl sorgte dementsprechend für mächtig Wirbel bei den Presseschmierern.

Neben den üblichen Meldungen der Lügen- und Lückenpresse, berichteten aber auch zahlreiche patriotische Zeitungen über ihr Schicksal. Die Zeitschrift „NS HEUTE“ widmete beispielsweise eine ganze Titelseite der gefangenen Ursula Haverbeck.

Alles hat ein Ende

Alles hat eine Ende…  auch diese Kampagne.

Das Ende dieser Kampagne ist aber zum Glück ein erfreuliches Ereignis, denn Ursula Haverbeck wurde endlich aus ihrer Gesinnungshaft entlassen.

Abschließend sei nun festzuhalten, dass diese Kampagne ihr Ziel vollumfänglich erreicht hat, indem sie es geschafft hat, eine große Anzahl an Freunden und Unterstützern von Ursula Haverbeck über Partei- und Organisationsgrenzen hinweg zu mobilisieren und schließlich auch zu organisieren.

Nur gemeinsam konnte man eine enorme Reichweite aufbauen, um auf das Schicksal von Ursula Haverbeck und der fehlenden Meinungsfreiheit hierzulande hinzuweisen.

An dieser Stelle möchten wir uns nun bei allen Unterstützern bedanken und hoffen, dass diese auch zukünftig unserer Ursula die Treue halten. Auch wenn Ursula Haverbeck nun in „Freiheit“ ist, gilt ihr dennoch unsere Solidarität, da man sie direkt am 17. November 2020 erneut vor Gericht zerren möchte.

Solidarität mit Ursula Haverbeck!

Quelle: freiheit-fuer-ursula.de

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